Erbbegräbnis der Familie Otto Meyer
(Nr. 23)

Foto: Brigitte Kunze

 

Kurzbeschreibung des Grabmals:

Wandgrabstätte, Architekturgrab mit Säulenarchitrav, Granit und Sandstein, in einer Nische stand ursprünglich die Plastik des segnenden Christus, die heute vor dem Grabmal steht.
Qualitätsvolle Einfriedung aus Schmiedeeisen mit floralen Motiven.


Christusplastik
(Foto: Untere Denkmalschutzbehörde Stadt Plauen)

Die Grabstätte ist sowohl personengeschichtlich als auch als Werk der bildenden Kunst und des Kunsthandwerkes bedeutend.


Personengeschichtliche Bedeutung:

Friedrich Otto Meyer (18.10.1830–15.11.1901) besaß in Haselbrunn eine Ziegelei und war Gutsbesitzer.
Friedrich Otto Meyer (28.01.1872– 05.11.1933), vermutlich der Sohn, war Baumeister.
In einem Nachruf des Kirchenvorstandes der Markusgemeinde im VAT vom 7.11.1933 werden seine Verdienste am Bau der Markuskirche
sowie als fachmännischer Berater im Friedhofsausschuss des Gesamtverbandes gewürdigt.


Markuskirche
(Bildquelle: Stadtarchiv Plauen)

 

Friedrich Otto Meyer ließ sein Wohnhaus im Jugendstil in der Haselbrunner Straße 112 errichten.
(Textquelle: Brigitte Kunze)



Wohnhaus Otto Meyer Haselbrunner Straße 112
(Bildquelle: Stadtarchiv Plauen)

Der ebenfalls in der Grabstätte bestattete Heinrich Oswald Freund

(15.12.1854-10.03.1902) war Oberpostassistent an der kaiserlichen
Reichspost.


Reichspost um 1900
(Bildquelle: Stadtarchiv Plauen)


Er war lt. Bauakte Eigentümer des Wohnhauses Pausaer Straße 30.

Wohnhaus Oswald Freund Pausaer Straße 30
(Bildquelle: Stadtarchiv Plauen)