Grabstätte Karl Louis Riedel (Nr. 7)



Grabstätte Karl Louis Riedel
(Foto: Untere Denkmalschutzbehörde Stadt Plauen)

Kurzbeschreibung des Grabmals:


Findling als Grabstein, Fichtelgebirgsgranit aus der Wunsiedeler Gegend,
Reliefbild von Max Pfeiffer-Quandt
Fachgerechte Herstellung der Grabstätte durch Steinmetzmeister Julius Gentzsch (Denkmal Nr. 16)

Detail Reliefbild Karl Louis Riedel
(Foto: Untere Denkmalschutzbehörde Stadt Plauen)


Personengeschichtliche Bedeutung


Karl Louis Riedel stammte aus Gelenau im Erzgebirge.
Von 1861 – 1866 besuchte er das Lehrerseminar in Annaberg. Seine erste Anstellung als Lehrer begann in Gottesberg. Ab 1867 wurde er Lehrer der Dorfschule in Meßbach. Durch Heirat einer einheimischen Bauerntochter blieb er bis 1910 in Meßbach und wohnte in der Hofer Landstraße 246. Seinen Lebensabend verbrachte er in Plauen. Er schrieb Mundartgedichte und wurde dadurch sehr populär. Bis zu seinem Tod wurden 37 Bände mit Liedern, Gedichten, Dorferzählungen und Theaterstücke veröffentlicht, u. a. auch der Gedicht-band „Derham is derham“.
(Textquellle: Brigitte Kunze)

Gedichtband
„Derham is derham“
(Bildquelle: Vogtlandbibliothek)


Einweihung des Riedel-Bildes auf dem Grabstein 1922
(Bildquelle: Vogtlandmuseum)


Karl Louis Riedel 29.04.1847-21.03.1919
(Bildquelle: Stadtarchiv)