Grabstein Wilhelm Leberecht Mette (Nr. 6)

(Foto: Untere Denkmalschutzbehörde Stadt Plauen)


Kurzbeschreibung des Grabmals:


Grob behauener Stein mit eingemeiselter Inschrift
Grab mit personengeschichtlicher Bedeutung

Polizeidirektor Wilhelm Mette (02.03.1859 – 19.05.1922)
(Bildquelle: Stadtarchiv Plauen)


Personengeschichtliche Bedeutung:


Wilhelm Mette stand reichlich 30 Jahre im Dienste der Stadt Plauen. Aus der Altmark stammend studierte er an den Universitäten in Jena und Berlin. 1891 kam er nach Plauen, vorerst für eine Probezeit beim Polizeiamt. Ab 1. Dezember 1891 wurde er fest angestellt, zunächst als Referendar und ab Juli 1898 als Gewerberichter. Nachdem er 1910 die Prüfung für den höheren Verwaltungsdienst abgelegt hatte, war er ab September 1911 Polizeirat.
1912 wählte man ihn zum Stadtrat. Am 1. Oktober 1913 trat er die Nachfolge als Polizeidirektor, des zum Bürgermeister gewählten Max Vetters, an. Ebenso wie Max Vetters (1909 – 1917) war er Vorsitzender (1920 – 1922) des Verbandes vogtländischer Gebirgsvereine. Im Plauener Stadtgebiet Westend wurde 1922 eine Straße nach ihm benannt.
(Textquelle: Brigitte Kunze)



Mettestraße im Plauener Westend, links im Bild: Behördenzentrum
(Foto: Untere Denkmalschutzbehörde Stadt Plauen)



Wilhelm Mette wohnte in der Friedensstraße 83, war aber nicht der Eigentümer des Gebäudes
(Bildquelle: Stadtarchiv Plauen)