Grabstätte Johann Julius Arnold Schmidt


Kurzbeschreibung des Grabmals:


Heller Granitfindling aus dem Gebiet
Trieb, Bergen, Schreiersgrün (Vogtland)

Personengeschichtliche Bedeutung:


Arnold Schmidt starb 65-jährig am 14.12.1919 in Plauen. Der Todesanzeige ist zu entnehmen, dass er als Prokurist in der Dresdner Bank Berlin, tätig war. Ein Blick in die Adressbücher von Plauen lässt vermuten, dass er möglicherweise erst im Jahr seines Todes nach Plauen kam. Erst seine Witwe Klara wird ab 1920 als Kaufmannswitwe, wohnhaft in der Kaiserstraße 78, im Adressbuch geführt. Johann Julius Arnold Schmidt wurde am 01. 02.1854 in Stoßdorf, einem kleinen Ort südöstlich der Stadt Luckau (Niederlausitz), geboren. Er war der Sohn eines Domänenpächters (Domäne = Landgut bzw. Rittergut). Arnold Schmidt heiratete am 15.10.1900 in Plauen Klara Karl. Sie wurde am 14. 02.1875 in Kassel geboren. Ihre Eltern lebten etwa ab 1886/87 in Plauen. Ihr Vater Heinrich Wilhelm Frank Karl war Vermessungsingenieur und hatte ein Büro in der Kaiserstraße 55. Clara Schmidt wohnte nach dem Tod ihres Mannes weiterhin in Plauen, vorerst in der Kaiserstraße, später zog sie in die Schloßstraße 10. Sie starb am 19. 05.1946 im Ausweichkrankenhaus Herbart-Schule an Alters-, Herz- und Kreislaufschwäche.


Herbartschule Plauen, diente im 2. Weltkrieg als Teil-Lazarett und in denNachkriegsjahren zwischen 1945 und 1950 als Ausweichkrankenhaus (Bildquelle: Stadtarchiv Plauen)

Diese Beschilderung wurde von der Bürgerstiftung Plauen gefördert.